"Privat" Firmen
Ansonsten wirken die städtischen Beteiligungsmanager lieber im Stillen, obwohl sie sicherlich viel Interessantes zu erzählen hätten. In Internet-Ranglisten taucht die HGV regelmäßig unter den größten deutschen Unternehmen auf, doch in die Karten lässt man sich nicht gern sehen. Schon eine Kontaktaufnahme ist schwierig. Fragen an die Geschäftsleitung? Nicht möglich. Redselig ist man auch nicht bei der Hamburger Finanzbehörde. Diese ist Ansprechpartner für die HGV, denn das Unternehmen befindet sich im Eigentum der Stadt und agiert gleichzeitig als eine Art Sparschwein, Goldesel und strategische Wunderwaffe.
Die HGV vereinigt unter ihrem Dach 159 öffentliche Unternehmen beziehungsweise private Beteiligungen sowie einen Immobilienbestand, der unterdessen durch größere Verkäufe abgeschmolzen ist. In den Unternehmen sind allein 15 000 Arbeitnehmer beschäftigt. Die Umsätze werden zu 52 Prozent in der Verkehrs- und Logistikbranche erzielt, zu gut 20 Prozent im öffentlichen Nahverkehr, zu knapp 15 Prozent mit Immobilien und Stadtentwicklung und zu 9,5 Prozent mit Ver- und Entsorgung.
(Welt)
Staatshaftung der Freien und Hansestadt Hamburg
Beteiligungsbericht
HSH Corporate Finance
HWF
"Unterwegs"
Nachdem die Hamburgische Bürgerschaft eine engere Verzahnung der Aktivitäten der HWF und der HMG Hamburg Marketing GmbH beschlossen hat, ist die bisherige Zusammenarbeit zur Durchführung gemeinsamer Projekte im Laufe des Jahres 2007 intensiviert worden. Verstärkt wurde dieses durch den Erwerb der Gesellschafteranteile durch die HMG Hamburg Marketing GmbH, die bisher von der HSH Nordbank AG gehalten wurden.
Kampf um die HHLA
Projekte bei denen die HSH dann etwas auffällig wäre werden von der "Privat Bank" im Sinne des Senats vertrauensvoll gehandelt!
Hapag-Lloyd bemüht sich um Kredite vom Staat
TUI 1. Quartalsbericht 2009
Die TUI AG hat den Verkauf der Hapag-Lloyd AG an die „Albert Ballin“ Holding GmbH & Co. KG im ersten Quartal 2009 abgeschlossen. Die Reederei wurde zu einem Unternehmenswert von 4,45 Mrd. € veräußert. Im Gegenzug beteiligte sich die TUI AG an der Erwerbergesellschaft mit 43,33 %. Aus der Verkaufstransaktion wurde ein Buchgewinn von rund 1 Mrd. € im Konzern realisiert.
Mit dem Eigentumsübergang floss der TUI AG Liquidität in Höhe von 1,6 Mrd. € zu. Um die finanzielle Stabilität der Hapag-Lloyd Gruppe auch nach der Eigentumsübertragung zu gewährleisten, stellt die TUI AG für einen begrenzten Zeitraum und zu marktüblichen Konditionen einen zusätzlichen Liquiditätsrahmen mit einem Gesamtvolumen von bis zu 1,1 Mrd. € zur Verfügung. TUI erwartet, dass dieser Rahmen weitgehend in Anspruch genommen wird.
Im Beirat der Hapag-Lloyd finden wir z.B. die Kapitäne von leicht darbenden Schiffsfinanzierern wie der Oceanica AG, einer Tochter der Erck Rickmers GmbH & Cie. die über die Nordcapital lt. HWWI toll im Geschäft sind...
Verliert ein Schiff in Zeiten sinkender Frachtraten und wegen des Auslaufens bestehender Charterverträge ohne entsprechenden Neuabschluss deutlich an Wert, wird der Kredit nicht mehr durch die gestellten Sicherheiten gedeckt. In einem solchen Fall kann die Bank oft zusätzliches Eigenkapital einfordern oder Nachbesicherungen fordern. Entweder müssen Anleger dann Gelder nach- oder zurückzahlen oder Auszahlungen werden ausgesetzt. Bei Immobilienfonds sind derartige Fälle bekannt, bei Schiffen kann dieses auch kurzfristig geschehen, räumen Banker mittlerweile ein.
Nach Presseberichten sind zum Beispiel beim Fondshaus Hamburg (FHH) acht Schiffsfonds kurz vor der Insolvenz und benötigen dringend neues Eigenkapital zum Überleben. In zwei davon haben die Anleger wohl bereits zugestimmt. Geld nach- oder zurückzuzahlen muss für den Anleger nicht immer die beste Alternative sein und sollte genauestens geprüft werden. Bei der HCI Capital AG haben die Anleger in einem Fall bereits die Reißleine gezogen und der Sanierung des Containerschiffes „Mar Catania“ nicht zugestimmt. Nunmehr muss der Flottenfonds mit nur 5 Schiffen weiterfahren.
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